Die ideale Ergänzung

Konventionelle Photovoltaik

Es werden ausschließlich moderne, hochwertige und äußerst effiziente Panele verwendet, die unter Einhaltung strengster Qualitätskontrollen gefertigt werden. Diese Panele mit einer Leistung von je 260 Wp produzieren bei den für die Bundesrepublik Deutschland durchschnittlich bekannten Werten und unter Berücksichtigung durchschnittlicher Sonneneinstrahlung sowie Höhe und Lage des Gebäudes jährlich durchschnittlich 950 kWh Strom pro kWp. Installiert werden 8 dieser Panele mit einer Gesamtkapazität von ca. 2,08 kWp. Die gesamte Stromproduktion beträgt somit pro Jahr ca. 1.976 kWh. Der so produzierte Strom kann wie folgt genutzt werden: 

  • Einspeisen in das Stromnetz Ihres Energieversorgungsunternehmens (EVU) = Verkauf 
  • Speicherung zur Eigennutzung 
  • Direkter Verbrauch 

Gekühlte Photovoltaik

Diese mehrfach prämierte Neuentwicklung im Bereich der Voltaik-Technologie, auch PV-Therm genannt, begegnet dem physikalischen Problem, dass Photovoltaik-Zellen bei starker Erwärmung weniger Strom produzieren, mit ebenso genialer wie einfacher Technik. Durch modernste Konstruktionstechniken werden die Panele vollflächig mit einem Kühlmedium hinterflutet. Durch diesen Kühleffekt erhöht sich die jährliche Stromproduktion gegenüber den von uns im Normalbereich eingesetzten Voltaik-Panelen um durchschnittlich 10 %. Dies ergibt eine durchschnittliche jährliche Leistung von 1.045 kWh Strom pro kWp. 

Installiert werden 12 PV-Therm-Module mit einer Leistung von je 260 Wp und einer Gesamtleistung von ca. 3,12 kWp. Die jährliche Stromproduktionsleistung beträgt ca. 3.432 kWh.

Für noch mehr Effizienz 

PV-Therm-Panele mit Abtauvorrichtung im Winter. Der mit den PV-Therm-Panelen produzierte Strom wird ebenso wie bei den konventionellen Panelen unterschiedlichen Nutzungszwecken zugeführt.

Thermische Energie (Wärme)

Ein weiterer Aspekt beim Einsatz von gekühlten Voltaik-Panelen ist die durch den Kühlprozess entstehende thermische Energie in Form von Wärme, die von den Panelen auf die Wärmeträgerflüssigkeit übertragen wird und somit Energielieferant ist für:

1. Brauchwasserbereitung:

In den Sommermonaten wird über die Wärmeträgerflüssigkeit die gewonnene thermische Energie zur Brauchwasserbereitung in den Brauchwasserspeicher geleitet. Die thermische Energie ist ausreichend, um die Warmwasserversorgung für einen 4 Personenhaushalt, bis auf wenige Unterbrechungen, ohne Einsatz der Wärmepumpentechnik zu ermöglichen. 

2. Erdwärmekreislauf: 

Die darüber hinaus noch zur Verfügung stehende thermische Energie wird vollautomatisch in den Erdsondenkreislauf eingebracht. Die Erdtemperatur im Bereich der Sonde wird regeneriert. Dies wiederum führt dazu, dass die Temperatur, die wir über die Erdsonde der Wärmepumpe im Winter zuführen, eine wesentlich höhere Vorlauftemperatur erreicht und somit die Laufzeiten der Wärmepumpe für Heizung und Brauchwasserbereitung wesentlich reduziert.

30 % Energieeinsparung 

Die oben beschriebene Nutzung der thermischen Energie zur Brauchwasserbereitung sowie die Zuführung zur Wärmepumpentechnik führt zu einer Reduzierung der Energiekosten von bis zu 30 %. Für die vollautomatische und somit besonders effiziente Regelung der Energiezuleitung haben wir unsere Erdwärmeheizungen mit neuester Technologie ausgestattet.

Stromspeicherung

Die Stromspeicherung ist eine wesentliche Komponente für das Euro-Energie-Plus-Haus. Um den Einkauf von Strom zu minimieren, speichern wir mit Batterien Strom, der zum Zeitpunkt der Produktion nicht benötigt wird. Bei Bedarf wird dieser Strom dem Haushalt zugeführt. Es kommen insgesamt vier Batterien mit einer Speicherkapazität von insgesamt 8 kWh zum Einsatz. Die Abrufleistung benötigt 4 kWh pro Entladungszyklus (max. 50 % Entladung). Über die intelligente Stromsteuerung wird sichergestellt, dass diese maximale Entladung nicht überschritten wird, da ansonsten die Lebensdauer der Batterien (ca. fünf Jahre) verkürzt werden würde. Durch die Speicherung wird in Verbindung mit der Direktverwendung des produzierten Stromes erreicht, dass ca. 70 % des Haushaltsstrom-Bedarfs aus Eigenproduktion gedeckt werden können.

Intelligente Stromsteuerung

Das Herzstück für die Zuführung des eigenproduzierten Stromes für den Verkauf, die Eigennutzung und die Speicherung ist das intelligente Strommanagement. Die zentrale Steuereinheit stellt sicher, dass der eigen produzierte Strom vorrangig der Selbstnutzung zugeführt wird. Übersteigen die produzierten Strommengen den aktuellen Eigenbedarf, ist sichergestellt, dass diese in den Batterien abgespeichert werden. Bei Strombedarf ohne Stromproduktion wird der gespeicherte Strom dem Haushalt zugeführt. Sind die Batterien komplett aufgeladen und ist die Stromproduktion höher als der aktuelle Eigenbedarf, wird der überschüssige Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist, also verkauft. Alle Messeinheiten, u. a. für eigen genutzten Strom in zwei verschiedenen Stufen und für verkauften Strom, sind den Vorschriften entsprechend vorhanden, so dass die Vergütungen für den verkauften Strom automatisch durch das zuständige Energieversorgungsunternehmen erfolgen. Durch die direkte Online-Zugriffsmöglichkeit des Herstellers auf diese Anlagen ist im Bedarfsfall ein optimaler Service sicher gestellt.

Zugang über Internet

Sie erhalten Ihre persönlichen Zugangsdaten, um auf dem Portal weltweit, 24 Stunden und somit rund-um-die-Uhr auf Ihre Anlagendaten zugreifen zu können. Somit sind Sie in der Lage, alle Funktionen Ihrer Anlage mindestens tagesaktuell einzusehen, z. B.: 

  • Stromproduktion Voltaik
  • Stromproduktion gekühlte Voltaik
  • Zukauf Fremdstrom
  • Einsatz von Batteriestrom
  • Höhe des Stromdirektverbrauchs
  • Verkaufte Strommengen
  • Ladegrad der Batterien
  • und vieles mehr

SCHWABENHAUS – fortschrittlich und intelligent